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#023: Rauchverbot
März 10th, 2008 by admin

Heute ist mein Thema das Rauchverbot, weil einige von Euch danach gefragt haben. Ich selber rauche nicht, daher freue ich mich besonders darüber, dass es in Deutschland immer mehr Verbote gibt und daher die Luft für Nichtraucher immer besser wird.

Früher durfte man überall rauchen. 1975 wurde in Deutschland dann aber verboten, im Radio oder Fernsehen Werbung für Zigaretten zu machen. Im Kino gibt es allerdings weiterhin Werbung für Marlboro und Co, ebenso auf Plakaten in der Stadt.

In den 80er-Jahren kam ein wichtiges Verbot: Man durfte im Flugzeug und später auch in Flughäfen nicht mehr rauchen. Seit September 2007 darf man auch auf Bahnhöfen nicht mehr rauchen, das ist gesetzlich verboten. Nur kleine Flächen sind auf dem Boden eingezeichnet, und hier dürfen die Raucher sich um einen Aschenbecher scharen. Auch in Zügen darf nicht mehr gequalmt werden.

Schon seit einigen Jahren ist in Deutschland das Rauchen in vielen öffentlichen Gebäuden verboten.  Zum Beispiel auch an Schulen. Das gilt aber nicht für alle Bundesländer. Auch in den meisten Büros oder an den Arbeitsplätzen der Menschen darf kaum noch geraucht werden. Hier gibt es dann meistens im Freien eine Möglichkeit, zu rauchen. Ich habe ein Jahr lang neben einem Kettenraucher gearbeitet, ich hatte ständig Halsweh.

All diese Verbote wurde meistens ohne große Proteste hingenommen. In diesem Jahr aber gab es Ärger. Denn da trat ein Gesetz in Kraft, das auch das Rauchen in der Gastronomie verbietet. Dadurch sollen Nichtraucher geschützt werden, unter anderem auch die Menschen, die in der Gastronomie arbeiten und dadurch Passivraucher sind. Seither kann man ohne Geruchsbelästigung durch Rauch sein Schnitzel essen. Die Raucher gehen zum Rauchen nach draußen und stehen dann in der Kälte. Einige Clubs haben sich nun allerdings auch zu Raucherclubs umgewandelt, denn in geschlossenen Gesellschaften darf weiterhin öffentlich geraucht werden.

Für Bayern gilt: Rauchen darf man nicht mehr in öffentlichen Gebäuden, nicht in Behörden, in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, in Hochschulen, Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen und auf den Flughäfen, sowie in der Gastronomie. Wir sind nun gespannt, wie das Oktoberfest ohne Rauch sein wird. Ich freue mich schon darauf. Ach, übrigens: Wer rauchen will, der kann in Bayern in ein Einkaufszentrum gehen oder ins Gefängnis. Dort ist es erlaubt. Und natürlich in der eigenen Wohnung oder im Freien.

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7 Responses  
  • 王彤 writes:
    Januar 3rd, 200916:06at

    Magdeburg, (den) 03.01.2009
    Liebe Frau Annik,
    vielen Dank für Ihre Artikel. Ich bin ein chinesischer Teilnehmer und zurzeit wohne ich in Magdeburg und hier wisse ich Slow German. München ist eine schöne Stadt, wir haben eben in da, nämlich in Feldafing, 2 Monate gewohnten. Der Stanbergsee ist auch sehr schön. Ich möchte gut Deutsch lernen. Können Sie mir erklären, wenn ich etwas nicht verstehen?Vielen danken für Ihre Hilfe.
    Mit vielen Grüßen
    Wang Tong

  • Heidy KB writes:
    Januar 17th, 200916:02at

    Und nun wurde beim Oktoberfest doch weitergeraucht!

  • hesen writes:
    Januar 13th, 201019:27at

    vielen dank

  • qwert asdfghjkl writes:
    November 3rd, 201018:32at

    Dieses Thema ist sehr lustig fuer mich haha
    Wenn ich nach Bayern fahren wuerde,
    koennte ich wegen des Rauchen vermutlich ins Gefaengnis gehen…!
    das waere schoen….(?) :)
    Annik, viel Dank !!!

  • Brian writes:
    Juni 12th, 201110:44at

    I like your podcast and what you are doing here but I really have to disagree with you on this subject. I am a former smoker and also dislike the smell of cigarettes but I believe in the rights of others to choose to smoke. I also get migraine headaches from perfumes and colognes. Should people be banned from wearing perfumes as well? Many people have food allergies, such as from peanuts. Should restaurants be banned from serving these items to protect these individuals?
    Why shouldn’t business owners decide for themselves what kind of business they want to run, and not have the government decide for them? If they want to cater to smokers but the community decides that it is a bad idea, then their businesses will suffer, as these customers will now frequent other non smoking establishments instead. As for potential employees of said businesses, they have the right to not work there if the goings on of these businesses goes against their religious, health or moral beliefs. For instance, should a pharmacist who is catholic be allowed to keep his job even though he refuses to sell contraceptives to customers based on his religious beliefs? Or should a muslim woman be allowed to sue her employer because she is not allowed to wear a burka during the performance of her job in the service industry? Last time I checked, McDonalds employees have to wear a uniform or be fired. These are two factual instances that happened here in the U.S.A. My point here is that they can work elsewhere if they are having issues with what goes on there.
    Also I would like to suggest that when discussing subjects that may be sensitive to others, that you err on the side of caution and present yourself as being a bit more neutral. You came across as being a bit sadistic in knowing that the smokers will now have to huddle in the cold around the ashtray.

  • Ekaterina writes:
    November 4th, 201121:18at

    Hallo Annik,

    Deine Artikel gefallen mir sehr inbesonders darum, dass sie klingen nicht unpersönlich,
    das ergibt viel charme.
    Danke Dir für die Arbeit!

  • nairika writes:
    November 27th, 201119:03at

    Liebe Annik
    Dieser Text hat mir viel geholfen .sowie war der fuer mich sehr interessant.Vielen Dank


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