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	<title>Slow German &#187; Allgemein</title>
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		<title>Slow German #070: Soziale Netzwerke</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Inge aus China möchte wissen, welche sozialen Netzwerke wir hier in Deutschland benutzen. Seit einigen Jahren spielen soziale Netzwerke in Deutschland eine große Rolle – so wie in vielen anderen Ländern auch.

Mittlerweile sind fast drei Viertel der Bevölkerung (73,3%) online. 43% der deutschen Internetnutzer haben ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk angelegt. Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/1211f42e76aa4bb0a988a178f4bdf314" width="1" height="1" alt=""/>Inge aus China möchte wissen, welche sozialen Netzwerke wir hier in Deutschland benutzen. Seit einigen Jahren spielen soziale Netzwerke in Deutschland eine große Rolle – so wie in vielen anderen Ländern auch.</p>
<p>Mittlerweile sind fast drei Viertel der Bevölkerung (73,3%) online. 43% der deutschen Internetnutzer haben ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk angelegt. Das sind übrigens Zahlen aus der aktuellen ARD-ZDF-Onlinestudie, also einer Studie, die von den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern in Auftrag gegeben wurde.</p>
<p>Das beliebteste Netzwerk ist in Deutschland derzeit Facebook. Früher war das anders. Denn in Deutschland gibt es einige Netzwerke, die es in anderen Ländern nicht gibt. Zum Beispiel StudiVZ. VZ steht für Verzeichnis, und es gibt eine ganze Gruppe solcher Verzeichnisse. StudiVZ ist ein soziales Netzwerk für Studenten, SchülerVZ ist ein Netzwerk für Schüler, und wer weder Schüler noch Student ist, der kann sich bei MeinVZ eintragen. Ein anderes deutsches Netzwerk ist „Wer kennt wen?“. Und für alle, die sich beruflich vernetzen wollen, gibt es Xing – in Amerika heißt ein ähnliches Netzwerk LinkedIn. </p>
<p>Jugendliche haben auch gerne MySpace genutzt, mittlerweile dient es aber weniger als normales Netzwerk, als als Musik-Netzwerk, in dem sich Bands präsentieren können. Und Twitter spielt natürlich auch eine große Rolle! Zum Beispiel, wenn im Fernsehen eine Sendung läuft, die für Teenager interessant ist. Das sind meistens Sendungen wie „Deutschland sucht den Superstar“ (in USA „American Idol“), „Germany&#8217;s Next Topmodel“ oder ähnliche. Dann sitzen Teenager und junge Erwachsene vor dem Fernseher, haben ihren Laptop auf den Knien oder ein Smartphone in der Hand und twittern. Es macht Spaß, diese Tweets zu lesen!</p>
<p>Übrigens benutzen wir hier meistens die englischen Begriffe, wenn es um soziale Netzwerke geht. Wir sagen also „Follower“ für die Mitleser bei Twitter, und nicht „Verfolger“. Wir sagen auch, dass wir etwas auf Facebook „gepostet“ haben. Das ist also das englische Wort „to post“ eingedeutscht. Manche Wörter benutzen wir auch auf Deutsch, zum Beispiel haben wir bei Facebook „Freunde“, und wir klicken auf den „Gefällt mir“-Button, der im Englischen „Like“ heißt. </p>
<p>Noch ein bißchen mehr zu der Sprache, die mit sozialen Netzwerken zusammenhängt. Wer zum ersten Mal ein soziales Netzwerk wie Facebook besucht, der muss sich zunächst registrieren. Er legt einen Benutzernamen und ein Passwort fest. Und er braucht meistens eine gültige E-Mail-Adresse, um sich anzumelden. Wenn die Anmeldung geklappt hat, dann kann er sich sein Profil anlegen. Er füttert Facebook also mit Informationen über seine Person. Er kann sein Geburtsdatum angeben und den aktuellen Wohnort, seine Hobbies und seine liebsten Kinofilme, welche Musik er gerne hört und welche anderen Facebook-Seiten ihm gefallen. Und er kann Fotos oder Videos hochladen. Wichtig ist, dass die Kontoeinstellungen und vor allem die Privatsphäreneinstellungen beachtet werden. In Deutschland wird Facebook stark kritisiert, weil die Deutschen großen Wert auf den Datenschutz legen und Facebook oft dagegen verstößt. </p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgnetzwerke.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
<br />Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/Soziale Netzwerke" class="broken_link">als PDF herunterladen</a>.</p>
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		<title>Slow German #069: Tierparks</title>
		<link>http://www.slowgerman.com/2012/01/16/slow-german-069-tierparks/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Trina aus Kalifornien hat viele Ideen für neue Episoden von Slow German. Sie möchte zum Beispiel gerne mehr über Zoos erfahren. Zoo ist die Abkürzung für Zoologischer Garten. Wir sagen auch Tiergarten oder Tierpark dazu – darunter könnt Ihr Euch sicher etwas vorstellen, oder? Die Menschen haben verschiedene Tiere in Zoos gehalten, und das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/7467759dcbcf452288d24678ca144dae" width="1" height="1" alt=""/>Trina aus Kalifornien hat viele Ideen für neue Episoden von Slow German. Sie möchte zum Beispiel gerne mehr über Zoos erfahren. Zoo ist die Abkürzung für Zoologischer Garten. Wir sagen auch Tiergarten oder Tierpark dazu – darunter könnt Ihr Euch sicher etwas vorstellen, oder? Die Menschen haben verschiedene Tiere in Zoos gehalten, und das aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel sind die Menschen vor über 100 Jahren noch nicht viel gereist, sie hatten natürlich auch noch keinen Fernseher, sie wussten also nicht, wie ein Löwe oder Tiger in der Natur aussieht. Im Zoo konnten diese Menschen exotische Tiere betrachten. Die Tiere wurden auch von Wissenschaftlern untersucht und beobachtet. Und auch heute noch steht ein weiterer Gedanke oft in Verbindung zu Zoos: Seltene Tiere werden hier vor Schaden bewahrt und gezüchtet. Zoos dienen also der Art-Erhaltung, das heißt, sie sorgen dafür, dass seltene Tiere nicht aussterben. </p>
<p>In Deutschland gibt es einige sehr bekannte Tierparks. Zum Beispiel Hagenbecks Tierpark in Hamburg. Er wurde von Carl Hagenbeck 1896 gegründet. Dieser Mann hatte eine außergewöhnliche Idee: Einen Zoo ohne Gitter. Er wollte Tiere nicht in Käfige einsperren. Durch Wassergräben oder steile Felsen wurden Gehege gebaut, aus denen die Tiere zwar nicht flüchten können, in denen sie sich aber dennoch nicht eingesperrt fühlen sollen. Die meisten Zoos halten sich heute an diese gitterlose Tierhaltung. In Stuttgart ist die Wilhelma sehr bekannt, in München gibt es den Tierpark Hellabrunn. Der Zoologische Garten Berlin ist sogar der artenreichste Zoo der Welt, hier leben also besonders viele verschiedene Tiere. </p>
<p>Jede größere Stadt in Deutschland hat einen Zoo. Meistens erstrecken die Tierparks sich über große Flächen, sie sehen aus wie große Parks, in denen Tiere gehalten werden. Viele Familien gehen am Wochenende gemeinsam in den Zoo, hier gibt es natürlich auch Restaurants und oft auch Spielplätze für die Kinder. Man kann also leicht einen ganzen Tag dort verbringen.</p>
<p>So schön die Idee eines Zoos auch ist – es gibt immer wieder Kritiker, die ihre Abschaffung fordern. Tierschützer weisen darauf hin, dass viele Tiere nicht artgerecht gehalten werden können. Wildtiere zum Beispiel wie Tiger haben in der Freiheit ein großes Revier, das sich über mehrere hundert Kilometer erstreckt. Im Tierpark müssen sie auf einer sehr kleinen Fläche leben. Außerdem werden oft noch wilde Tiere für die Haltung in Zoos gefangen.</p>
<p>In Deutschland versuchen die meisten Tierparks, die Tiere möglichst gut zu behandeln und ihnen viel Platz zu geben. Sehr beliebt sind regelmäßige Sendungen im Fernsehen, bei denen man hinter die Kulissen eines Tierparks schauen kann. In diesen Sendungen werden Tierpfleger bei ihrer Arbeit gezeigt, oder wie es ist, wenn der Tierarzt einen Elefanten untersucht. </p>
<p>Große Schlagzeilen in den Zeitungen gibt es auch immer wieder, wenn im Zoo ein Tier geboren wird. Zum Beispiel wurde in München gerade ein kleiner Elefant geboren. Noch berühmter war ein kleiner Eisbär, der in Berlin geboren wurde: Knut. Er wurde von einem Menschen aufgezogen und alle liefen in den Zoo, um den süßen Knut zu sehen. Es gab sogar Merchandising von Knut, kleine Stoff-Eisbären für die Kinder zum Beispiel. Leider ist Knut aber mittlerweile tot. </p>
<p>Was haltet Ihr von Tierparks? Gibt es in Eurer Heimat auch Tierparks? Schreibt gerne in die Kommentarfunktion auf www.slowgerman.com oder auf Facebook. Bis zum nächsten Mal, Eure Annik.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgzoo.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
<br />Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/Tierparks" class="broken_link">als PDF herunterladen</a>.</p>
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		<title>Slow German #068: Versicherungen</title>
		<link>http://www.slowgerman.com/2012/01/02/slow-german-068-versicherungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[haftpflichtversicherung]]></category>
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		<description><![CDATA[Thu Thuy hat sich ein schwieriges Thema gewünscht, und zwar möchte er etwas über Versicherungen wissen. Jeder Mensch in Deutschland hat irgendeine Versicherung. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Die meisten Menschen haben zum Beispiel eine Krankenversicherung. Das bedeutet, sie bezahlen jeden Monat Geld, und ihr Arbeitgeber zahlt ebenfalls Geld. Falls man dann einmal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/638192851e70493895112951aa1d8910" alt="" width="1" height="1" />Thu Thuy hat sich ein schwieriges Thema gewünscht, und zwar möchte er etwas über Versicherungen wissen. Jeder Mensch in Deutschland hat irgendeine Versicherung. Das behaupte ich jetzt einfach mal. Die meisten Menschen haben zum Beispiel eine Krankenversicherung. Das bedeutet, sie bezahlen jeden Monat Geld, und ihr Arbeitgeber zahlt ebenfalls Geld. Falls man dann einmal krank wird, bezahlt die Krankenversicherung zum Beispiel die Arztrechnung oder einen Krankenhausaufenthalt oder eine Operation.</p>
<p>Viele Menschen haben auch eine Rentenversicherung. Sie funktioniert ähnlich: Arbeitnehmer, also der Mensch der arbeitet, und Arbeitgeber, also die Firma, bei der man arbeitet, bezahlen jeden Monat Geld. Wenn der Mensch dann in Rente geht, also nicht mehr arbeitet, bekommt er trotzdem jeden Monat Geld aus dieser Versicherung. Auch bei einer Lebensversicherung bezahlt man jeden Monat Geld ein – ab einem bestimmten Alter bekommt man dieses Geld dann sozusagen wieder. Oder, falls man zu früh stirbt, bekommen die Angehörigen, also beispielsweise die Ehefrau und die Kinder, Geld. Das ist eine freiwillige Absicherung.</p>
<p>Jeder Mensch, der in Deutschland ein Auto hat, muss ebenfalls eine Versicherung abschließen. Diese bezahlt man in der Regel ein Mal pro Jahr. Wenn ich zum Beispiel einen Unfall verursache, dann zahlt die Versicherung den Schaden. Das muss ich genauer erklären, fürchte ich. Angenommen, ich fahre mit meinem Auto und bremse zum Beispiel an einer Ampel zu spät. Dann beschädige ich das Auto vor mir. Die Versicherung bezahlt dann dem anderen Autofahrer den Schaden an seinem Auto. Es gibt verschiedene Arten von Autoversicherungen. Wenn ich ein neues Auto habe, dann habe ich meistens eine Vollkasko-Versicherung. Die Versicherung zahlt dann also fast alle Schäden an meinem Auto. Diese Versicherung ist aber sehr teuer. Bei einem älteren Auto lohnt sie sich nicht. Dann hat man meistens eine Teilkasko-Versicherung. Das bedeutet: Bei einem Schaden zahle ich als Autobesitzer einen Teil selber, den Rest übernimmt die Versicherung. Meinen Teil nennt man dann Selbstbeteiligung.</p>
<p>Was gibt es noch für Versicherungen? Jede Menge! Zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung. Wenn ich einen Schaden verursache, weil ich zum Beispiel bei einem Freund ein Glas Wasser über den Laptop geschüttet habe oder mir eine Vase heruntergefallen ist, dann bezahlt das die Haftpflichtversicherung. Es gibt auch eine Hausratversicherung – diese versichert alles, was in meiner Wohnung oder in meinem Haus ist. Wenn ich sehr teure Möbel habe oder eine große Elektronik-Ausstattung, dann lohnt sich so eine Versicherung. Wenn dann zum Beispiel Diebe in meine Wohnung einbrechen und alles stehlen, dann zahlt die Versicherung. Oder wenn es brennt.</p>
<p>Bei einer Rechtsschutzversicherung hilft die Versicherung, wenn man einen Rechtsanwalt braucht und vor Gericht steht. Ihr merkt schon, ich kann nicht alle Versicherungen erklären – aber sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Man bezahlt Geld ein, das man dann in bestimmten Fällen wiederbekommt – meistens zahlt man wenig ein und bekommt dann mehr Geld, falls man es wirklich braucht. Zumindest in der Theorie. In der Praxis ist es so, dass viele Deutsche zu viele Versicherungen abgeschlossen haben und diese nie brauchen. Sie bezahlen also jeden Monat eine Menge Geld für Versicherungen.</p>
<p>Das war&#8217;s für diese Episode von Slow German – mehr Informationen wie immer unter slowgerman.com, dort gibt es Lernmaterial und alle alten Folgen und natürlich auch die Links zu Twitter und Facebook.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgversicherung.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/versicherungen.pdf">als PDF herunterladen</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.slowgerman.com/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=435&amp;md5=566448dcb5a32a86743de40444f67cf5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.slowgerman.com/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Slow German #066: Kosenamen</title>
		<link>http://www.slowgerman.com/2011/09/12/slow-german-066-kosenamen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 17:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Monica aus den USA hat mich gefragt, welche Kosenamen wir in Deutschland verwenden. Dazu muss ich erstmal erklären, was ein Kosename ist. Wenn Menschen sich sehr gern haben oder sich lieben, dann verwenden sie oft andere Namen für einander. Das nennt man dann Kosenamen.

Der häufigste Kosename in Deutschland ist Schatz. Ein Schatz ist etwas ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/54b101e6228c44539d3aa0c642f95d8d" width="1" height="1" alt=""/>Monica aus den USA hat mich gefragt, welche Kosenamen wir in Deutschland verwenden. Dazu muss ich erstmal erklären, was ein Kosename ist. Wenn Menschen sich sehr gern haben oder sich lieben, dann verwenden sie oft andere Namen für einander. Das nennt man dann Kosenamen.</p>
<p>Der häufigste Kosename in Deutschland ist Schatz. Ein Schatz ist etwas sehr wertvolles. In Geschichten über Piraten gibt es meistens eine Schatzkiste, also eine Kiste voller Gold oder Geld, der irgendwo versteckt war. Ein Schatz ist etwas, das einem Menschen sehr wichtig ist. Kein Wunder also, dass sowohl Frauen ihre Männer gerne Schatz nennen, als auch Männer ihre Frauen.</p>
<p>Oft verwenden Liebende auch Tiernamen als Kosenamen. Ein eher dicker, kuscheliger Mann wird zum Beispiel gerne „Bärchen“ genannt, oder auch Männer mit Bart zum Beispiel. Frauen dagegen werden „Hase“ oder „Maus“ genannt. Oder Spatz, das ist ein kleiner Vogel. Man verwendet auch gerne die Verniedlichungsform, also Häschen oder Mäuschen. Oder Spätzchen. Schwer auszusprechen, oder?</p>
<p>Frauen werden von ihren Männern auch gerne Engel genannt, ein Engel ist ja normalerweise ein göttliches Wesen, mit blondem Haar und Flügeln.</p>
<p>Oder einfach Süße. So wie es in Amerika „Sweetie“ ist.</p>
<p>Oder Sonnenschein – aber das geht nur bei fröhlichen Frauen, oder?</p>
<p>Man sagt auch gerne Liebste oder meine Liebe zu der geliebten Frau. Oder englisch „Baby“.</p>
<p>Für Männer gibt es die männlichen Formen, Liebster oder Süßer. Oder man sagt Liebling zueinander. Ein sehr netter Kosename ist „Herzblatt“. Das ist eigentlich eine kleine Blume.</p>
<p>Und natürlich geben nicht nur Liebende sich Kosenamen. Vor allem Eltern haben für ihre Kinder verschiedene Kosenamen. Oder man gibt den eigenen Haustieren Kosenamen. Mein Kater heißt eigentlich Tiger, aber ich nenne ihn zum Beispiel oft Schnitzel. Oder auch Mäuschen. Komisch, oder?</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgkosenamen.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/kosenamen.pdf">als PDF herunterladen</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.slowgerman.com/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=404&amp;md5=9c661e946056afb46f10aac7312c094a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.slowgerman.com/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Slow German #065: Senioren</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 09:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[alter]]></category>
		<category><![CDATA[ermäßigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Tam aus Pennsylvania hat mich gefragt, wie es den alten Menschen in Deutschland geht. Ich werde versuchen, einige Antworten zu geben.

Alte Menschen nennt man in Deutschland Senioren. Sie bekommen Ermäßigungen bei verschiedenen Einrichtungen. Das heißt, sie können zum Beispiel ins Museum gehen und müssen weniger Eintritt bezahlen. Alte Menschen sind in Deutschland in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/c5e1b734be9442b5880678464ef605e7" width="1" height="1" alt=""/>Tam aus Pennsylvania hat mich gefragt, wie es den alten Menschen in Deutschland geht. Ich werde versuchen, einige Antworten zu geben.</p>
<p>Alte Menschen nennt man in Deutschland Senioren. Sie bekommen Ermäßigungen bei verschiedenen Einrichtungen. Das heißt, sie können zum Beispiel ins Museum gehen und müssen weniger Eintritt bezahlen. Alte Menschen sind in Deutschland in der Regel noch sehr fit, sie sind gesundheitlich im Vergleich zu vielen anderen Ländern gut versorgt, aber natürlich gibt es auch hier Probleme.</p>
<p>In Deutschland hören ältere Menschen normalerweise auf zu arbeiten. Man sagt dann, jemand geht in Rente oder er geht in Pension. Die meisten Menschen hören auf zu arbeiten, wenn sie zwischen 60 und 65 Jahre alt sind. Angenommen, ein Mensch arbeitet 45 Jahre lang in Deutschland. Dann zahlt er jeden Monat Geld an die gesetzliche Rentenversicherung. Und die Firma, bei der er arbeitet, tut das auch für ihn. Wenn er dann zum Beispiel 45 Jahre lang gearbeitet hat, dann kann er aufhören zu arbeiten – und bekommt trotzdem weiterhin Geld. Er bekommt seine Rente jeden Monat ausbezahlt.</p>
<p>Das ist vor allem deswegen wichtig, weil die Struktur der Gesellschaft sich verändert hat. Früher lebte man in einer Großfamilie. Mehrere Generationen lebten unter einem Dach. Also lebte die Oma gemeinsam mit ihrer Tochter, dem Enkel, der Tante oder den Onkeln oder anderen Familienmitgliedern zusammen. Das hatte viele Vorteile. Die Oma konnte beispielsweise auf die Enkel aufpassen, wenn die Eltern arbeiten gingen. Dafür versorgten die Eltern die Oma, wenn sie alt wurde und Pflege brauchte. Heute leben aber nur noch wenige Deutsche in einer Großfamilie. Vor allem in den Großstädten. Durch die Rente können sie sich auch im Alter das Leben finanzieren.</p>
<p>Wer gesund bleibt, der kann auch im hohen Alter alleine leben. Weil das natürlich alles schwerer wird, wenn der Körper langsam alt wird, kann man sich Hilfe holen. Man kann sich zum Beispiel Essen liefern lassen, zum Beispiel über einen Dienst, der „Essen auf Rädern“ heißt. Oder Zivildienstleistende helfen der alten Person im Alltag. Zivildienstleistende sind junge Männer, die nach der Schulzeit einige Monate bei sozialen Diensten arbeiten.</p>
<p>Es gibt auch das so genannte Betreute Wohnen. Hier hat der alte Mensch seinen eigenen Lebensbereich gekauft oder gemietet, ein Zimmer oder eine Wohnung. Je nachdem, welche Hilfe er im Laufe der Zeit braucht, wird ihm diese gewährt. Das kostet natürlich Geld. Eine andere Alternative sind Altenheime. Hier leben alte Menschen zusammen und werden betreut, jeder von ihnen hat aber weiterhin sein eigenes Zimmer. Auch in Deutschland werden die Menschen immer älter, und viele von ihnen haben Krankheiten wie Alzheimer. Gerade diese Personen können oft nicht mehr in ihrer eigenen Familie betreut werden, sondern brauchen Fachpersonal, das sich um sie kümmert. Es gibt verschiedene Versicherungen, die die Kosten für diese Betreuung übernehmen. Fast jeder Deutsche zahlt in die Rentenversicherung ein und in die Pflegeversicherung. Gepflegt wird man, wenn man alt und krank ist. In Pflegeheimen sieht es eher aus wie in einem Krankenhaus – oft liegen hier mehrere Menschen in einem Zimmer.</p>
<p>Wir wünschen uns jedenfalls, dass wir alle möglichst gesund alt werden und das Leben genießen können. Oder? Und die deutschen Senioren scheinen ziemlich fit zu sein – zumindest sind viele von ihnen im Internet – man nennt sie auf Englisch Silver Surfer.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgsenioren.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/senioren.pdf">als PDF herunterladen</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.slowgerman.com/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=407&amp;md5=71aac382fb13d5a87109cb6d9e42fe98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.slowgerman.com/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Slow German #064: Ferienjob</title>
		<link>http://www.slowgerman.com/2011/08/02/slow-german-064-ferienjob/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 09:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Marie-Françoise ist Lehrerin aus Belgien. Sie hat mich gebeten, über Ferienjobs zu sprechen. Also werde ich das heute machen.

Viele Schüler und Studenten arbeiten in ihren Ferien. So verdienen sie Geld und machen neue Erfahrungen. Schüler unter 15 Jahren dürfen in Deutschland nicht wie ein Erwachsener arbeiten. Es gibt ein Gesetz, das Kinderarbeit verbietet. Eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/1478100f57864dc097a2d79da06c51bc" width="1" height="1" alt=""/><br />
Marie-Françoise ist Lehrerin aus Belgien. Sie hat mich gebeten, über Ferienjobs zu sprechen. Also werde ich das heute machen.</p>
<p>Viele Schüler und Studenten arbeiten in ihren Ferien. So verdienen sie Geld und machen neue Erfahrungen. Schüler unter 15 Jahren dürfen in Deutschland nicht wie ein Erwachsener arbeiten. Es gibt ein Gesetz, das Kinderarbeit verbietet. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn es die Eltern erlauben, dürfen Kinder schon ab 13 Jahren arbeiten. Aber nur zwei Stunden pro Tag und nur tagsüber. Und natürlich nicht während der Schulzeit. Anders ist es in den Ferien. Hier dürfen Schüler zwischen 15 und 18 Jahren maximal vier Wochen im Jahr arbeiten, höchstens aber acht Stunden pro Tag.</p>
<p>Beliebte Jobs für Schüler sind zum Beispiel Babysitten, Zeitungen austragen oder Nachhilfe geben. Babysitten ist klar – da passt der Schüler auf ein kleineres Kind auf und bekommt von dessen Eltern Geld dafür. Zeitungen austragen bedeutet, dass Schüler mit dem Fahrrad oder zu Fuß von Haus zu Haus gehen, und kostenlose Blätter für einen Verlag ausliefern. Sie stecken also in jeden Briefkasten ein Exemplar und werden dafür bezahlt. Wenn ein Schüler Nachhilfe gibt bedeutet das, dass er einem anderen Schüler hilft, der in einem Schulfach schlechter ist. Sie lernen also zusammen, und die Eltern bezahlen den Nachhilfelehrer dafür. In der Regel gibt ein älterer Schüler einem jüngeren Schüler Nachhilfeunterricht in einem Fach, also zum Beispiel in Mathematik oder Englisch.</p>
<p>Wer nur in den Ferien arbeitet, der macht meistens einfache Saison-Arbeit. Zum Beispiel kann ein Schüler als Eisverkäufer arbeiten. Dann verkauft er Eis an Kinder und Erwachsene. Er kann auch als Pizzabote arbeiten. Dann liefert er Pizza an Menschen, die diese per Telefon bestellt haben. Wer sportlich ist und gut schwimmen kann, kann nach einer speziellen Ausbildung auch als Rettungsschwimmer arbeiten. Dann sitzt er an einem See oder in einem Schwimmbad und passt auf, damit niemand ertrinkt.</p>
<p>Studenten arbeiten im Sommer gerne als Animateur in einer Hotelanlage. Das heißt, sie leben selber im Ausland, in Spanien oder Italien zum Beispiel, und arbeiten im Hotel. Sie machen mit den Gästen spezielle Programme, meistens ist das Sport. Sie arbeiten oft aber auch in Restaurants oder Cafés als Kellner oder Kellnerin. Sie bringen also Getränke und Essen zu den Gästen.</p>
<p>Warum Schüler und Studenten arbeiten? Natürlich denkt man bei dieser Frage sofort an Geld. Und das ist bestimmt für viele die Hauptmotivation. Mit etwas mehr Taschengeld kann sich ein Schüler vielleicht die Computerspiele, Bücher oder Musik kaufen, die er sich sonst nicht leisten könnte. Ein Student kann mit dem zusätzlichen Geld vielleicht hin und wieder einen Cocktail trinken gehen oder mit Freunden ins Kino. Es gibt aber noch einen Grund, warum Ferienarbeit sehr gut ist: Schüler lernen dadurch, was es bedeutet, zu arbeiten. Sie müssen pünktlich am Arbeitsplatz sein, sie müssen eine Aufgabe erfüllen und viele Stunden etwas tun, was ihnen wahrscheinlich nicht so viel Spaß macht, wie mit den Freunden Zeit zu verbringen. Und bei manchen Ferienjobs lernen die Schüler und vor allem Studenten schon etwas für ihren späteren Beruf. Ich selber habe in den Ferien und nach der Schule immer bei einem Radiosender gearbeitet und dort viel gelernt. Vielleicht hätte ich ohne diesen Ferienjob nie angefangen, zu podcasten!</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgferienjob.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
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		<title>Slow German #063: Kinderarzt</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 08:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[impfung]]></category>
		<category><![CDATA[kind]]></category>
		<category><![CDATA[kinderarzt]]></category>
		<category><![CDATA[krank]]></category>
		<category><![CDATA[wartezimmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute werde ich über Kinder sprechen. Jack lebt in New York und ist Kinderarzt. Ihn interessiert, wie es in Deutschland den kranken Kindern geht.

Fangen wir mit den ganz kleinen Kindern an. In der Regel werden Kinder in Deutschland im Krankenhaus geboren. Kaum sind sie wenige Tage alt, bekommen sie auch schon ihre eigene Versichertenkarte. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/2a15fd0c58584d3492cae90205c13c36" alt="" width="1" height="1" />Heute werde ich über Kinder sprechen. Jack lebt in New York und ist Kinderarzt. Ihn interessiert, wie es in Deutschland den kranken Kindern geht.</p>
<p>Fangen wir mit den ganz kleinen Kindern an. In der Regel werden Kinder in Deutschland im Krankenhaus geboren. Kaum sind sie wenige Tage alt, bekommen sie auch schon ihre eigene Versichertenkarte. Eine Versichertenkarte sieht aus wie eine Kreditkarte. Sie ist klein und aus Plastik. Auf ihr sind viele Informationen gespeichert. In diesem Fall geht es darum, dass das Kind ab der Geburt krankenversichert ist. Wenn es also krank wird oder sogar ins Krankenhaus muss, zeigt man diese Karte, und die Ärzte wissen, wer die Untersuchungen bezahlt. Natürlich muss nicht das Kind bezahlen, sondern die Eltern. Sie bezahlen jeden Monat einen Geldbetrag an die Krankenkasse. Dafür sind viele Untersuchungen und Operationen dann kostenlos.</p>
<p>Natürlich hoffen alle Eltern, dass ihre Kinder nie krank werden. Wenn es aber doch passiert, oder sich das Kind verletzt, gibt es spezielle Kinderärzte. Ihre Praxen sind meistens so eingerichtet, dass Kinder sich dort wohl fühlen und keine Angst vor der fremden Umgebung haben. Alles ist bunt und es gibt viel Spielzeug dort. Auch die Ärzte haben meistens keinen weißen Kittel an, wie sonst, sondern bunte Hemden.</p>
<p>Jedes Baby und jedes Kind muss regelmäßig zum Arzt. Denn es wird dort bei den U-Untersuchungen kontrolliert. Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden in ein kleines Heft eingetragen. So sieht der Arzt, ob sich das Kind gut entwickelt, ob es groß genug und schwer genug ist und ob es gesund ist. Die Kinder werden beim Arzt natürlich auch geimpft. Die Impfungen erfolgen in einem vorgegebenen Zeitrahmen, also in bestimmten Abständen. In den ersten Lebensmonaten wird das Kind sehr oft geimpft, später dann weniger. So soll es geschützt sein vor vielen Krankheiten wie Mumps, Masern oder Röteln.</p>
<p>Wer Kinderarzt werden möchte, muss zunächst Medizin studieren. Das dauert meistens sechs Jahre, also zwölf Semester lang. Das letzte Jahr ist allerdings ein Praktikum in einem Krankenhaus. Hier arbeiten die jungen auszubildenden Ärzte also schon mit. Nach dem Studium geht die Ausbildung weiter mit der Facharztausbildung. Das bedeutet, dass sich die Studenten auf ein Fachgebiet spezialisieren. Diese Ausbildung zum Kinderarzt zum Beispiel dauert noch einmal fünf Jahre lang. In dieser Zeit verdient man allerdings schon Geld und wird Assistenzarzt genannt. Nach der Ausbildung hat man zwei Möglichkeiten: Man arbeitet entweder weiter in einem Krankenhaus, oder man arbeitet in einer Praxis. Eine Praxis ist sozusagen das Büro eines Arztes.</p>
<p>Wenn ein Kind sehr krank ist, muss es in eine Kinderklinik. Das sind Krankenhäuser speziell für Kinder. Kinderkliniken gibt es vor allem in größeren Städten. Meistens können die Eltern bei ihren kranken Kindern bleiben – es gibt auch Stiftungen wie die Ronald McDonald-Stiftung, die spezielle Häuser für die Eltern gebaut haben, damit diese auch bei ihren Kindern bleiben können, wenn diese schwer krank sind und lange im Krankenhaus bleiben müssen.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgkinderarzt.mp3">hier herunterladen</a>.<br />
Text <a href="http://www.slowgerman.com/pdfs/kinderarzt.pdf">als PDF herunterladen</a>.</p>
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		<title>Furniture. Absolute Beginner #4</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 08:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jacqueline asked me to produce this beginner's show. She wanted to know what the furniture in a room is called in German. So let's start our tour through a virtual apartment. If you enter a typical German apartment, you open the door, die Türe, die Türe, and get into a corridor. It is called ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jacqueline asked me to produce this beginner&#8217;s show. She wanted to know what the furniture in a room is called in German. So let&#8217;s start our tour through a virtual apartment. If you enter a typical German apartment, you open the door, die Türe, die Türe, and get into a corridor. It is called Flur. Here you can take your shoes off and put your coat on a hanger. The place to store your shoes and coat is called Garderobe. Garderobe. It is the cloakroom. But now off on our tour!</p>
<p>We start with the living-room. It is called Wohnzimmer in German. Wohnzimmer. In the living-room there&#8217;s usually a place to sit, for example a couch. We also call it a couch in German. Or sofa. If you sit on a sofa and want to drink something, you put it in front of you on a small table. That table is called Couchtisch. Couch-Tisch. </p>
<p>In some living-rooms there&#8217;s also a space for dining. But many homes have a separate area that is called Esszimmer. Dining room. Ess-Zimmer. The main piece of furniture here is a table. It is called Tisch in German. Tisch. You sit at a table. And you sit on chairs. Chairs are called Stühle. One chair is a Stuhl. More chairs are Stühle. Stühle. </p>
<p>We go through to the bedroom. It is called Schlafzimmer in German. Schlafzimmer. The main thing in a bedroom is the bed, of course. And that one is easy to remember, it is called Bett in German. Bett. Beside the bed there is a small table to put books on. It is called a Nachttisch. Nacht-Tisch. On it there is a lamp. The Nachttischlampe. Nacht-Tisch-Lampe. You put your clothes in a wardrobe, it is called Schrank in German. Schrank.</p>
<p>What more is there to tell you? If you want to store your books somewhere, you put them on a shelf. A shelf is a Regal. Regal. I think that&#8217;s enough for today. Have fun learning German!</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgfurniture.mp3">hier herunterladen</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Slow German #061: Dating</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 09:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen bei Slow German. Nanci hat sich das heutige Thema gewünscht. Tja, und ich habe diese Folge Dating genannt – obwohl das ein englisches Wort ist. Wir verwenden es auch in Deutschland. Aber es gibt natürlich auch deutsche Begriffe. "Sich verabreden" zum Beispiel – aber das kann viel mehr bedeuten. Ich kann mich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/21fcc7335245456bbeae730ab568e55c" alt="" width="1" height="1" />Herzlich willkommen bei Slow German. Nanci hat sich das heutige Thema gewünscht. Tja, und ich habe diese Folge Dating genannt – obwohl das ein englisches Wort ist. Wir verwenden es auch in Deutschland. Aber es gibt natürlich auch deutsche Begriffe. &#8220;Sich verabreden&#8221; zum Beispiel – aber das kann viel mehr bedeuten. Ich kann mich auch mit meinem Vater verabreden oder mit einem Arbeitskollegen – das ist dann noch lange kein Date. Bleiben wir also beim romantischen Date.</p>
<p>In Deutschland gibt es keine so festgelegten Rituale des Datings wie beispielsweise in Amerika. Hier lernt man jemanden kennen – beispielsweise auf einer Feier oder bei Freunden – und verabredet sich. Mutige Menschen gehen gleich beim ersten Date zum Abendessen aus. Mutig deswegen, weil man beim Abendessen natürlich viel reden muss – und das ist schwierig falls man merkt, dass der andere Mensch gar nicht sympathisch ist. Besser ist daher ein Kinobesuch – da redet man kurz vorher, und dann schaut man in Ruhe den Film an. Wenn man danach noch Lust hat, geht man etwas trinken – wenn nicht, geht man nach Hause. Unverbindlicher ist auch eine Verabredung zum Kaffee trinken. Das dauert höchstens eine Stunde und man kann sich beschnuppern. Das heißt nicht etwa, dass man schnüffelt, ob der andere gut riecht – sondern ob man sich mag.</p>
<p>Viele Menschen versuchen mittlerweile auch, die große Liebe im Internet zu finden. Es gibt Kontaktbörsen, bei denen Singles – wir sagen Alleinstehende – Beziehungen suchen. Oder Flirts. Oder Blind-Dates. Ihr merkt schon, beim Thema Liebe haben wir viele Wörter von den Amerikanern und Engländern geklaut! Natürlich gibt es auch bei uns mittlerweile das so genannte Speed Dating. Das sind Veranstaltungen, bei denen an kleinen Tischen jeweils eine Frau sitzt. Die Männer haben jeweils fünf Minuten Zeit, mit jeder Frau zu sprechen. Am Ende können die Männer und die Frauen auf einem Zettel ankreuzen, wen sie sympathisch fanden – wenn beide sich nett fanden, bekommen sie ihre Telefonnummern von der Organisation. Es gibt übrigens einen schönen deutschen Film, der genau diese Sache thematisiert, er heißt &#8220;Shoppen&#8221;.</p>
<p>Nach einigen Dates ist es dann beschlossene Sache: Man beginnt eine Beziehung. Teenager sagen dann: Wir gehen miteinander. Später sagt man nur: Ich habe einen Freund. Das ist natürlich missverständlich, denn &#8220;ein Freund&#8221; kann natürlich auch einfach nur ein guter Freund sein. &#8220;Mein Freund&#8221; ist dann aber immer der Mann, mit dem ich in einer Beziehung bin. Leider haben wir keine Begriffe wie &#8220;Girl-Friend&#8221; oder &#8220;Boy-Friend&#8221;.</p>
<p>Viel mehr kann ich zum Dating gar nicht sagen – es gibt keine festen Regeln, es gibt kein festgelegtes Vorgehen. Und das finde ich auch gut so. So bleibt es spannend, die große Liebe zu suchen!</p>
<p>So, ich hoffe Ihr habt wieder viele neue Wörter gelernt! Wenn Ihr Lust habt, folgt Slow German auf Facebook oder Twitter. PDFs zu allen Folgen gibt es auf slowgerman.com, dort findet Ihr auch noch viele andere Informationen und die Links zum Lernmaterial. Und es gibt eine App für‘s iPhone.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sgdating.mp3">hier herunterladen</a><br />
PDF zur Folge <a href="http://www.schlaflosinmuenchen.com/dating.pdf">hier herunterladen</a><br />
Lernmaterial <a href="http://www.tradebit.de/visit.php/59344/product/-/127577142">hier herunterladen</a> (1 Euro)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.slowgerman.com/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=350&amp;md5=e697a28f9ece0b7a5cde6d6356b5df0f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.slowgerman.com/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Slow German #060: Schwangerschaft und Geburt</title>
		<link>http://www.slowgerman.com/2011/02/18/slow-german-060-schwangerschaft-und-geburt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich willkommen bei Slow German! Ich habe eine lange Pause gemacht, und das hat einen Grund. Ich habe nämlich einen kleinen Sohn bekommen. Daher heute mal das Thema: Kinder bekommen in Deutschland.

Nach dem Schwangerschaftstest hat eine Frau viel zu tun: Sie sollte jeden Monat zu ihrem Frauenarzt gehen und kontrollieren lassen, ob mit dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/2b13d8a985d347cb8b5aac954307aaef" alt="" width="1" height="1" />Herzlich willkommen bei Slow German! Ich habe eine lange Pause gemacht, und das hat einen Grund. Ich habe nämlich einen kleinen Sohn bekommen. Daher heute mal das Thema: Kinder bekommen in Deutschland.</p>
<p>Nach dem Schwangerschaftstest hat eine Frau viel zu tun: Sie sollte jeden Monat zu ihrem Frauenarzt gehen und kontrollieren lassen, ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Baby ist eigentlich ein englisches Wort, wir verwenden es aber auch in Deutschland. Der korrekte Ausdruck für ein Neugeborenes ist eigentlich Säugling. Später ist das Kind dann ein Kleinkind.</p>
<p>Bei den regelmäßigen Untersuchungen wird das Gewicht der schwangeren Frau gemessen. Oft wird ihr Blut abgenommen, um verschiedene Werte zu kontrollieren. Sie muss auch eine Urinprobe abgeben. All das ist nicht besonders angenehm, aber die Belohnung ist dann eine Ultraschall-Untersuchung. Bei dieser Untersuchung können Arzt und Patientin sozusagen in den Bauch sehen und das ungeborene Kind beobachten. Recht früh kann man dabei auch schon das Geschlecht des Kindes feststellen – wenn man das möchte. Gegen Ende der Schwangerschaft wird man an ein CTG angeschlossen, das ist ein Wehenschreiber. Das sind zwei Gurte um den Bauch der Schwangeren – angeschlossen an einen Monitor. Dort sieht man dann, wie das Herz des Babys schlägt – und ob die Frau bereits Wehen hat.</p>
<p>Neben den ärztlichen Untersuchungen nehmen viele Frauen die Hilfe einer Hebamme in Anspruch. Sie nimmt sich viel Zeit, beantwortet Fragen und hilft der schwangeren Frau in dieser Zeit. Um zu wissen, was bei der Geburt alles passiert und welche Möglichkeiten es gibt, werden viele Geburtsvorbereitungskurse angeboten. Sie sind keine Pflicht, aber ein freiwilliges Angebot. Hier lernt man zum Beispiel verschiedene Atemtechniken. Viele Kurse werden von der Krankenkasse unterstützt, das heißt man muss nicht den vollen Betrag bezahlen.</p>
<p>Ab sechs Wochen vor der Geburt beginnt der Mutterschutz. In dieser Zeit kann die Frau arbeiten, sie muss es aber nicht mehr. In den acht Wochen nach der Geburt darf sie nicht arbeiten, wenn sie sich an diesen Mutterschutz hält. Damit sie trotzdem Geld bekommt, bezahlt ihr die Krankenkasse rund drei Viertel ihres Gehaltes weiter. So kann sie sich voll und ganz auf ihr neugeborenes Kind konzentrieren und gleichzeitig selber wieder fit werden.</p>
<p>Davor aber kommt die Geburt. Sie kündigt sich mit Wehen an. Das sind große Schmerzen, die regelmäßig auftreten und immer stärker werden. Die Mutter entscheidet sich schon vor der Geburt, wo sie ihr Kind bekommen möchte. Es gibt die so genannte Hausgeburt, da bleibt die Frau bei sich zu Hause und wird von einer Hebamme unterstützt. Dann gibt es noch Geburtshäuser, auch hier hilft eine Hebamme, aber die meisten Frauen bekommen ihr Kind in einem Krankenhaus. In der so genannten Entbindungsklinik. Denn ein Kind zu bekommen heißt auch, zu entbinden.</p>
<p>Im Krankenhaus hat die Schwangere auch Unterstützung von einer Hebamme. Wenn die Frau das möchte, bekommt sie eine PDA, das ist eine Spritze, die ihr die Schmerzen nimmt. Es gibt in vielen Kliniken auch die Möglichkeit einer Wassergeburt. Dafür ist die Frau dann in einer großen Badewanne, das warme Wasser soll entspannend wirken. Eine normale Geburt nennt man in Deutschland Spontangeburt. Auch wenn sie oft viele Stunden lang dauert.</p>
<p>Wenn es Komplikationen gibt, kann das Kind entweder mit einer Saugglocke oder mit einer Zange auf die Welt geholt werden. Oder mit einem Kaiserschnitt. Der Kaiserschnitt wird immer häufiger angewendet – dabei wird das Kind durch eine Operation aus dem Bauch der Frau geholt.</p>
<p>Wenn ein Kind übrigens zu früh geboren wird, wird es Frühchen genannt. Zum Glück ist die Medizin mittlerweile so weit, dass viele zu früh geborene Kinder trotzdem eine große Überlebens-Chance haben.</p>
<p>Gleich nach der Geburt darf das Kind bereits an die Brust der Mutter – wenn diese das möchte. Sie kann das Kind stillen.</p>
<p>Falls sich die Frau für eine ambulante Geburt entschieden hat, darf sie wenige Stunden nach der Geburt nach Hause. Wenn nicht, bleibt sie einige Tage in der Klinik. Die Kinder werden nach der Geburt ausführlich untersucht, und der Papa darf die Nabelschnur durchschneiden.</p>
<p>In den ersten Wochen zu Hause hat man die Möglichkeit, eine Nachsorge-Hebamme in Anspruch zu nehmen. Diese Hebamme hilft der jungen Familie und zeigt ihr auch, wie man das Baby wickelt und badet. Das Angebot wird von der Krankenkasse bezahlt.</p>
<p>Die ersten sechs Wochen nach der Geburt nennt man das Wochenbett. Auch danach stehen für das Baby viele Untersuchungen beim Kinderarzt an – die U-Untersuchungen. Sie sind durchnummeriert. U1 ist gleich nach der Geburt, U2 wenige Tage danach, U3, U4 und so weiter. Beim Kinderarzt wird das kleine Kind auch geimpft, damit es keine schlimmen Krankheiten bekommt. Eine Impfung ist in Deutschland allerdings nicht Pflicht, die Eltern dürfen entscheiden, ob ihr Kind geimpft werden soll oder nicht.</p>
<p>So, ich hoffe Ihr habt wieder viele neue Wörter gelernt! Ich hoffe, dass ich wieder häufiger Slow German-Episoden aufnehmen kann. Wenn Ihr Lust habt, folgt Slow German auf Facebook oder Twitter. PDFs zu den älteren Folgen gibt es auf slowgerman.com, dort findet Ihr auch noch viele andere Informationen. Und es gibt eine App für‘s iPhone.</p>
<p>Episode <a href="http://traffic.libsyn.com/slowgerman/sggeburt.mp3">hier herunterladen</a><br />
PDF zur Folge <a href="http://www.podsitter.com/geburt.pdf">hier herunterladen</a> (kostenlos)<br />
Lernmaterial <a href="http://www.tradebit.de/visit.php/59344/product/-/140067202" target="_blank">hier herunterladen</a> (1 Euro)<br />
Lernmaterial <a href="http://www.tradebit.de/visit.php/59344/product/-/140067210" target="_blank">hier herunterladen</a> (Folge 51-60, 8 Euro)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.slowgerman.com/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=336&amp;md5=a503dd7f53a8c4794fac152d849c39ac" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.slowgerman.com/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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